PRK und LASEK

Bei manchen Menschen ist die Hornhautdicke für eine LASIK nicht ausreichend oder kommt aus sportlichen oder beruflichen Gründen nicht in Frage. In diesen Fällen ist eine PRK (Photorefraktive Keratektomie) oder LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) eine sinnvolle Alternative.

Bei der LASEK wird das Deckhäutchen der Hornhaut (Epithel) mit einer speziellen Flüssigkeit aufgeweicht und als komplettes Läppchen beiseite geschoben. Nach dem Lasereinsatz wird es wieder als natürlicher Wundverband zurückgeschoben.

Bei der PRK wird im Unterschied dazu das Epithel nicht zur Seite geschoben, sondern entfernt. Nach erfolgtem Laserabtrag wird das Auge bei der PRK mit einer Kontaktlinse abgedeckt, bis sich das Epithel wieder geschlossen hat.

Verglichen mit der LASEK ergibt sich aus dem Nachwachsen des Epithels bei einer PRK eine längere Heilungsphase.

Fazit:

Das Endergebnis ist bei allen vier Laser-Methoden das gleiche: die Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit. Jedoch haben die Oberflächenverfahren PRK und LASEK gegenüber der Femto-LASIK und der klassischen LASIK eine längere Rehabilitationszeit.

Gut zu wissen:

Die PRK ist die "Mutter" der LASIK-Methode und wird seit 1987 als Behandlungsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten mit dem Excimer Laser angewandt.

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